Die Geschichte des Schnorchels

Schnorcheln zählt weltweit zu den beliebtesten Wassersportarten – gerade während des Strandurlaubs darf der Schnorchel bei vielen nicht in der Badetasche fehlen, aber auch für viele professionelle Wassersportler gehört er zur Grundausstattung.

Dass der Schnorchel im Freizeitbereich so beliebt ist liegt wohl vor allem daran, dass der Umgang damit sowohl für Erwachsene als auch für Kinder sehr leicht zu erlernen ist – zudem ist er eine gute Alternative zum Gerätetauchen, denn auch mit Schnorchel und Taucherbrille lässt sich die beeindruckende Unterwasserwelt erkunden, ohne Geld für Tauchkurse und -ausrüstung ausgeben zu müssen.

Wann und von wem wurde der Schnorchel erfunden?

Leider ist nicht exakt überliefert, wo und wann das erste Mal ein Gerät benutzt wurde, das den heutigen Schnorcheln ähnelt. Hier ist, was wir sicher wissen:

Die Idee des Schnorchels geht wohl auf Aristoteles zurück, der ca. 350 vor Christus einen Elefanten beobachtete, der seinen Rüssel als Schnorchel benutzte, um unter Wasser atmen zu können. Dies ist zumindest das erste Mal, dass das Prinzip des Schnorchels schriftlich festgehalten wurde.

Die ersten Erwähnungen des Schnorchel-Prinzips in der Literatur befassen sich mit der Verwendung von Binsen-Rohren, die z.B. dazu genutzt wurden, um sich in Gewässern zu verstecken – entweder um Feinden zu entkommen oder diese in einen Hinterhalt zu locken.

Aus Schriften, die aus dem 15. Jahrhundert nach Christus stammen, ist überliefert, dass die Menschen zu dieser Zeit schon Helme mit integriertem Schnorcheln nutzen, um Fische unter Wasser zu fangen.

Wo haben moderne Schnorchel ihren Ursprung?

Die Ursprünge heutiger Schnorchel-Modelle liegen Ende des 18. Jahrhunderts, als mit der Entwicklung von Helmtauchapparaten begonnen wurde.  Die ersten funktionsfähigen Geräte kamen Anfang des 19. Jahrhunderts zum Einsatz und hatten mit heutiger Tauchausrüstung nur wenig zu tun: Die ursprünglichen Konstruktionen aus Leder und Metall besaßen eine integrierte Luftschlauchleitung, die über einen Kompressor an Bord eines Schiffs betrieben wurde, was auch die Reichweite von Tauchern stark einschränkte.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts nahm die technische Weiterentwicklung von Tauchgeräten Fahrt auf und es kamen erstmals auch leichtere Modelle auf den Markt, die das Tauchen revolutionierten. Dies führte auch dazu, dass es erstmals auch Privatpersonen möglich war, dem Tauchsport als Hobby nachzugehen.

Parallel dazu wurden auch die Schnorchel entwickelt, wie wir sie heute kennen. Beim Gerätetauchen dienen Sie vor allem als Notfall-Versicherung, falls der Sauerstoffvorrat zur Neige geht oder man an der Wasseroberfläche Sauerstoff sparen möchte.

Gleichzeitig werden Schnorchel seit längerer Zeit auch zunehmend einzeln oder in Kombination mit Taucherbrillen verkauft – sowohl für diejenigen, die gerne als Hobby Schnorcheln und dabei die Unterwasserwelt erkunden, als auch an jene, die professionell Wassersport betreiben.

Der Schnorchel ist mittlerweile viel mehr als nur ein Rohr mit Mundstück – gerade in den letzten Jahren wurde die technische Entwicklung enorm vorangetrieben, um wasserbegeisterten Menschen den größtmöglichen Komfort zu bieten.

Was hat sich in den letzten Jahren getan?

Über lange Zeit hinweg waren Schnorchel tatsächlich sehr simpel aufgebaut – bei diesen einfachen Modellen konnte es – z.B. beim Ab- oder Auftauchen – sehr leicht passieren, dass Wasser in die Luftröhre eindringt und im schlimmsten Fall in Mund oder Atemwege des Schnorchlers gelangt – dies ist nicht nur im Salzwasser eine unangenehme Erfahrung, die aber wohl die meisten, die seit längerer Zeit Schnorcheln, schon einmal gemacht haben.

Mit dem richtigen Schnorchel muss das allerdings nicht mehr passieren. Nach aufwendiger Forschung und Entwicklung ist es schließlich gelungen, den Powerbreather zu entwickeln – den ersten Schnorchel mit zwei Luftröhren, den sog. „D-Tubes”, die gegenüber herkömmlichen Schnorcheln einige Vorteile bieten.

Was unterscheidet den Powerbreather von herkömmlichen Schnorcheln?

Die Atmung

Bei herkömmlichen Schnorcheln wird nur über eine Röhre geatmet – das bedeutet, dass die verbrauchte Luft über denselben Weg entweicht, über den auch die Frischluft in die Lunge gelangt.

Dadurch kann eine sog. Pendelatmung” entstehen, zu deren Symptomen z. B. eine ungewollte CO2-Anreicherung gehören kann, die wiederum einen Leistungsabfall zur Folge hat – gerade für professionelle Sportler ist dies ein großer Nachteil.

Beim Powerbreather erfolgt die Ausatmung im Gegensatz dazu durch den Mund direkt nach vorne ins Wasser – auf diese Weise wird zu 100 Prozent frische Luft eingeatmet und alle Organe ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Zudem besitzt der Schnorchel ein ausgeklügeltes Ventilsystem, dass dafür sorgt, dass kein Tropfen Wasser von außen eindringen kann – zusätzlich werden Feuchtigkeit und Speichel automatisch ins Wasser beim Ausatmen abgeleitet.

Der Tragekomfort

Das Befestigen von gewöhnlichen Schnorcheln an Taucherbrillen ist meist recht simpel und erfolgt über eine Lasche aus Gummi, die sowohl an der Taucherbrille als auch am Schnorchel befestigt wird – leider ist der Schnorchel bei dieser Technik so gut wie gar nicht justierbar und bietet wenig Tragekomfort und Stabilität. Das liegt auch daran, dass sowohl die Befestigung als auch Taucherbrillen in der Regel nur in Einheitsgrößen zu bekommen sind, aber die Köpfe von Menschen von Natur aus unterschiedliche Größen haben.

Wenn man in unruhigen Gewässern schnorchelt oder schnelle Bewegungen macht, kann es hier vorkommen, dass der Schnorchel aufgrund der geringen Stabilität zu flattern beginnt und sogar aus dem Mund rutschen kann, sofern man den Schnorchel nicht über das Mundstück über ein festes Zubeißen fixiert.

Für den Powerbreather hingegen wurde ein eigenes Verschlusssystem – das sog. Twist Lock System” – entwickelt, mit dem der Schnorchel ohne Probleme an jede Kopfgröße angepasst werden kann – sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern ab ca. sieben Jahren. Zudem sitzt der Powerbreather sehr stabil am Kopf an und bietet dennoch vollkommenen Tragekomfort – gerade beim Leistungsschwimmen ein großer Vorteil. Auch schnelle Manöver im Wasser, wie bspw. Rollwenden, stellen für das Twist Lock System kein Problem dar.

Vorteile beim Sport

Wer immer Wassersport betreibt und hierfür auch einen Schnorchel benötigt, ist mit dem Powerbreather bestens beraten. Gerade für längere Strecken, bspw. beim Fitnessschwimmen im Schwimmbad, See oder Meer, besitzt er die perfekten Eigenschaften:

  • 100 Prozent frische Luft, keine Leistungsminderung durch das Einatmen von Kohlendioxid durch das von Ameo entwickelte und patentierte Frischluftsystem
  • Sicherer und stabiler Halt (im Bereich des professionellen Wassersports kann der Halt durch eine Badekappe noch weiter optimiert werden, was aber nicht zwingend erforderlich ist)
  • Kein Eindringen von Wasser, kein lästiges Ausblasen von Flüssigkeiten wie bei herkömmlichen Schnorcheln

Der Powerbreather ist für alle Schwimmstile in Brustlage (also Kraulen, Brustschwimmen und Schmetterling) geeignet, lediglich Rückenschwimmen ist – wie bei allen Schnorchel-Modellen – nicht möglich.

Leistungssteigerung mit dem Powerbreather-Schnorchel

Aufgrund der Ventiltechnik des Ameo Fresh Air Systems erlernt der Schwimmer und Schnorchler die korrekte Atemtechnik: die vollständige Bauchatmung. Über veränderte Atemwiderstände in den Speed Vents (Speed Vent medium, Speed Vent power) können ambitionierte Wassersportler ein zusätzliches Atemtechnik- und Atemmuskulaturtraining betreiben, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im Rennen. Ein deratiges Atemtechniktraining wird auch gerne von Triathleten und Freitauchern durchgeführt, verbessert es doch die Leistungsfähigkeiten in ihrer Sportdisziplin.


Für Rollwenden und Schwimmen in stürmischen Gewässern wurden die sog. Flip oder Wave Caps entwickelt. Diese Schützen zusätzlich vor eindringendem Wasser bei hohen Wellen oder schnellen Richtungswechseln unter Wasser.


Grundsätzlich ist der Powerbreather nach einem Baukasten-Prinzip entwickelt worden. Über dieses kann sich jeder seinen Powerbreather so individuell gestalten, wie es dies für seinen individuellen Einsatz notwendig ist.

Was sollte man vor dem Kauf eines Schnorchels beachten?

Wie wir nun sehen konnten, hat sich in der Entwicklung des Schnorchels einiges getan, seit unsere Vorfahren sich vor vielen hundert Jahren mithilfe von Binsen-Rohren in Gewässern vor ihren Feinden versteckten.

In der heutigen Zeit benutzen wir Schnorchel glücklicherweise vor allem zur Freizeitgestaltung – sei es im Urlaub, um die Unterwasserwelt zu erkunden, oder beim Wassersport im Schwimmbad. In beiden Bereichen ist es durchaus ratsam, auf Qualität zu setzen.

Auch wenn herkömmliche Schnorchel in den meisten Fällen günstiger sind, zahlt man bei diesen Modellen auf lange Sicht drauf, da es sich oft um Produktionen aus minderwertigem
Material handelt, die dementsprechend auch viel schneller verschleißen, unangenehm riechen und bspw. porös werden, vor allem, wenn sie im Salzwasser genutzt werden.

Außerdem spielt sowohl im Sport, als auch im Freizeitumfeld, der Tragekomfort eine große Rolle – beim Sport möchten wir nach Möglichkeit gar nicht merken, dass wir einen Schnorchel tragen, und das Beobachten der Unterwasserwelt im Urlaub bringt deutlich mehr Freude, wenn unsere Sicht nicht eingeschränkt ist…

Durch das Frischluftsystem des Powerbreathers verspürt man auch seltener Ermüdungserscheinungen, da genauso viel Sauerstoff ins Blut gelangt wie bei einem Spaziergang an Land, zudem ist das Einatmen von Wasser nahezu ausgeschlossen – jeder, der es schon einmal erlebt hat weiß, dass nichts einem den Schnorchel-Tauchgang so sehr vermiesen kann, wie eine Ladung Salzwasser, die durch den Schnorchel eingeatmet wird.

Auch für Kinder, die noch nie oder selten mit einem Schnorchel im Wasser waren, bietet der Powerbreather einen einfachen und sicheren Einstieg in den Wassersport – für alle, die hier im (semi-)professionellen Bereich unterwegs sind, ist der High-Tech Schnorchel aufgrund seiner technischen Überlegenheit alternativlos, wenn man keinerlei Nachteile beim Training in Kauf nehmen möchte.

Am Ende entscheiden Sie, welches Modell letztendlich das richtige für Sie ist – wir hoffen, dass Sie sich wie tausende Kunden vor Ihnen die komfortabelste und sicherste Variante wählen.

Der Powerbreather wurde aus Leidenschaft zum Wassersport entwickelt, und unser Ziel ist es, diese Leidenschaft an alle Kunden weiterzugeben – das funktioniert nur mit einem Produkt, das wir selbst regelmäßig nutzen und von dem wir zu 100 Prozent überzeugt sind – wir sind uns sicher, dass Sie das schon nach der ersten Benutzung genauso sehen werden.