Harald Gehring

PR-Berater, Pressesprecher und Sportjournalist

Als „Fels in der Brandung“ würde Harald Gehring sich selbst nicht bezeichnen. Doch es könne schon sein, das andere ihn so sähen, räumt der Fachmann für Sport-PR ein. Wenn er bei einem internationalen Wettkampf völlig gelassen bleibt, obwohl um ihn herum das Chaos tobt, sagten die Kollegen schon oft: „Respekt, dass du so ruhig sein kannst“. „Aber“, so der Ex-Leistungsschwimmer, Triathlet und studierte Sport-Journalist, „bis ich explodiere, dauert es sehr, sehr lange. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann das mal der Fall war. Bringt ja nix.“ Schließlich gehören Aufregung, Hektik und Krisenmanagement zu seinem Alltagsgeschäft in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Auch in seiner aktiven Zeit war Ruhe sein Geheimrezept: „Ich habe wenig mit Kraft gemacht, immer viel mit Wassergefühl. Ich war definitiv eher der Gleiter und habe immer von meiner Technik gelebt.“ Das führte ihn unter den deutschen Schwimmern bis in die Medaillenränge: Die langen Freistil- und die beiden Lagenstrecken waren sein Metier. Dazu noch 200 Meter Brust – eine seltene Kombination.

Ironman, ja. Aber bitte ohne ständig auf die Uhr zu gucken!
Gut 15 Jahre ist es her, dass er seine Schwimmerkarriere an den Nagel hängte. Danach pausierte Harald ein Jahr. Doch als er, der immer „sehr schlank“ war, „ein bisschen zulegte“, begann er gemeinsam mit seiner Frau Sandra Rad zu fahren. Dann folgte der erste Triathlon – erst die kurzen Strecken und immer weiter, bis hin zur Ironman-Distanz in Roth, Frankfurt am Main und Klagenfurt. Danach suchte das Paar neue Herausforderungen und fand sie in Abenteuer-Events, wie dem „Inferno-Triathlon“, mit 5.500 Steigungsmetern einer der härtesten der Welt. An Schwimmen, Rennradfahren und Mountainbiken schließt sich ein Halbmarathon hoch aufs Schilthorn auf knapp 3.000 Meter Höhe an: „Das ist ein wahnsinniges Abenteuer. Das macht Spaß, ohne Uhr, einfach nur Gaudi: Man kommt oben an, im Nebel, es waren ungefähr 0 Grad … es ist schon toll gewesen“, erinnert sich Harald.

Heute trägt das Abenteuer die Namen Enno und Jelle und ist vier und fast zwei Jahre alt. Sport ist zur familiären Großveranstaltung mit Radanhängern und zwei Hunden geworden. Entspannung winkt am heimischen Badeteich – genau das Leben, das er sich erträumt habe, sagt Harald. Schließlich sei er immer schon „kinderjeck“ gewesen. Deshalb hofft der Pressesprecher des Deutschen Schwimm-Verbandes ganz besonders, dass auch die Jüngsten irgendwann vom POWERBREATHER profitieren werden: „Ich habe selbst viel Kinderschwimmen unterrichtet und weiß, dass das Atmen und der Respekt davor, den Kopf unter Wasser zu nehmen, oft das Problem sind. Ich hoffe, dass der POWERBREATHER Kindern helfen wird, die Angst vorm Wasser zu verlieren. Schwimmen lernen und Wassergewöhnung lassen sich damit super kombinieren.“

Von den Topschwimmern zum Breitensport
Ebenso gut eignet sich das Gerät, in seinen Augen aber auch für alle, die um der Gesundheit willen schwimmen wollen, sich aber nicht so recht ans Kraulschwimmen herantrauen: „Der POWERBREATHER ist wahnsinnig vielseitig einsetzbar, er hat enorme Vorteile – nicht nur für Topschwimmer, die damit trainieren.“


„Ich bin von Natur aus ein ruhiger Kerl, auch wenn ich sehr aktiv bin – durch den Sport und alles, was ich mache.“

„Klar habe ich gewisse Bilder vor Augen: zum Beispiel, dass ich in zwei oder drei Jahren im Familienurlaub in Spanien auch einmal einen POWERBREATHER entdecke, der aus dem Meer rausguckt. Aber ich freue mich auch auf das Bild, wenn ich auf einer großen, internationalen Meisterschaft bin. Die Tage vor einer Meisterschaft schwimmen sich vor Ort alle ein - und am Beckenrand liegen unzählige POWERBREATHER. Dann sage ich: ‚Wunderbar, das hat funktioniert!’“