Matthias Ocklenburg

Industriedesigner

Matthias Ocklenburg hat viele Namen. Als Tom Ayton betreibt er ein Netzwerk freie Designer. Als Matt Gelpe schrieb er über seine Fahrraderlebnisse. Design und Sport – das sind die Pfeiler seiner Persönlichkeit. Dazwischen ein Kopf, der notorisch querdenkt. Dazu ein hochleistungsfähiger Körper, der „schon jede Sportart der Welt ausprobiert hat“ und beachtliche Erfolge in einer ganzen Reihe davon vorzuweisen hat. Ein Körper, der nur dann zur Ruhe kommt, wenn das, was er tut, selbstbestimmt ist und Sinn macht.

Umbrüche mitgestalten
Matthias ist „in der Turnhalle aufgewachsen. Irgendwo im Geräteraum habe ich gelebt“, sagt er. Beide Eltern waren Sportlehrer, der Vater immer dem neuesten Trend auf der Spur. Ob Fosbury-Flop, Skateboardfahren oder Windsurfen: Bei Ocklenburgs in Lüdenscheid fielen neue Ideen auf fruchtbaren Boden, noch bevor das dafür nötige Material die Bundesrepublik erreichte. „Eines Tages stand mein Vater mit der Eisensäge im Kinderzimmer und fragte: ‚Wo sind Deine Rollerskates?‘ Er hatte zwei Latten dabei und erzählte von einem Trendsport in den USA, bei dem die Leute auf Brettern die Straßen runter fahren. So kam ich zu meinem ersten Skateboard. Ich habe schon damals gesagt – wenn irgendwo ein Umbruch passiert im Sport, da möchte ich dabei sein.“

Als Sportler und Designer hat Matthias einen solchen Umbruch beim Windsurfen mitgestaltet: „Ich bin ja als Windsurflehrer zu North Sails gekommen. Und wir haben das Windsurfen im Bereich der Segel und Riggs revolutioniert“. Ein weiteres Beispiel ist das Kinderlaufrad von Puky, an dessen Entwicklung er beteiligt war, und das maßgeblich dazu beitrug, Stützräder für Fahrradanfänger überflüssig zu machen.

Wassergefühl neu entdeckt
Diese Erfahrungen gehören heute zu seinem Selbstverständnis als Designer. „Ich weiß, dass ich eine Sportart, mit dem, was wir tun, verändern kann“. Auch am AMEO POWERBREATHER reizt ihn genau das. „Mich interessiert der Moment unter Wasser, in dem man merkt, dass man endlich das ganze Drehen und Atmen beim Kraulschwimmen weglassen kann. Weil du ruhig liegst, kannst du dich auf das Gefühl konzentrieren, wie du dich im Wasser abdrückst, um besser nach vorne zu kommen.“ Ein echter Vorteil, findet der Triathlet, der eher im Radsport beheimatet ist und Schwimmen bisher als ein notwendiges Übel betrachtete: „Nach einer halben Stunde mit dem POWERBREATHER war ich deutlich schneller. Man hat extreme Erfolgserlebnisse – jedenfalls auf dem Niveau, auf dem ich schwimme.“

Matthias‘ nächstes radsportliches Ziel ist Australien, aber auch dorthin kommt der POWERBREATHER mit: „Unser Etappenrennen ist gebucht. Aber wir werden in der Zeit davor und danach raus ans Riff. Da werden wir den POWERBREATHER nutzen, um die Strecke zu schwimmen.“


„Ich kann aus meinem eigenen Lebenslauf heraus nicht verstehen, wie Menschen ohne Sport auskommen können. Deshalb finde ich die Vorstellung, mit dem POWERBREATHER mehr Leute zum Schwimmen zu bewegen, eine spannende Sache.“

„Auf den Punkt Leistung zu bringen – im Sport und im Beruf – das ist etwas, was mich auszeichnet: zur richtigen Zeit das entscheidende Tor schießen, die Idee haben, die den Durchbruch bringt … Aber das ist kein Talent. Es ist hart erarbeitetes Erfahrungswissen.“