Rollwende

"Trockene" Rollwenden mit dem Powerbreather zu praktizieren, ist ganz einfach. Wichtig dafür ist nur, dass man a) die Rollwende technisch inklusive der korrekten Atemtechnik sauber beherrscht und b) vor dem erstmaligen Ausüben der Rollwende mit dem Powerbreather unsere Hinweise dazu im Manual und das explizit zu diesem Thema vorliegende Video ansieht.

Bisherige Nutzer eines klassischen Frontschnorchels müssen die bei Rollwenden erlernte Ausblastechnik mit dem Powerbreather komplett über Bord werfen. Ein kraftvolles Ausblasen von Wasser im Schnorchel gehört mit dem Powerbreather endgültig der Vergangenheit an. Vielmehr adaptiert der Powerbreather auch während der Rollwende die natürliche Ausatemtechnik, der Schwimmer muss nicht mehr von der lehrbuchmäßigen Atemtechnik abweichen.
Der Schlüssel zu einer stets trockenen Rollwende mit dem Powerbreather liegt in 3 wesentlichen Grundregeln für die Ausatmung begründet:

1) Den überwiegenden Teil der eingeatmeten Luft - ca. 80% davon - über den Mund
2) locker, ohne Druck (kein Ausblasen wie bei einem Frontschnorchel!)
3) nach dem Abstoßen von der Beckenwand in BAUCHLAGE - keine Seitenlage - ausatmen.

...über den Mund locker, ohne Druck in Bauchlage ausatmen. Weniger geübte Schwimmer bemerken häufig nicht, dass sie unbewusst während der Rollwende überwiegend über die Nase ausatmen. Wer dies tut, wird immer Wasser in den D-Tubes nach dem Wiederauftauchen haben.

Nach einigen Malen bewussten Übens wirst du den Schlüssel zu deiner trockenen Rollwende gewiss gefunden haben. Danach willst du mit keinem anderen Trainingsgerät als mit dem Powerbreather deine Rollwenden während dem Training machen.