Schwimmen als effektives Mittel gegen Stress

Es ist allgemein bekannt, dass Sport, insbesondere das Schwimmen, einen positiven Effekt auf die körperliche Gesundheit hat. Studien haben in den letzten Jahren zudem herausgefunden, dass wir nicht nur unserem Körper etwas Gutes tun, wenn wir regelmäßig schwimmen, sondern auch unsere Psyche stärken. Grund genug, das Thema genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schwimmen für die Psyche

An dieser Stelle muss zunächst einmal geklärt werden, dass Stress per se nichts Schlechtes ist.

Ein durchschnittlich hoher Stresspegel trägt dazu bei, dass wir motiviert und auf einem hohen Leistungsniveau agieren können. Diesen positiven Stress nennt man „Eustress“ und wir kennen ihn wohl alle – typische Beispiele dafür sind unter anderem eine erfolgreich bewältigte Prüfung oder ein abgeschlossenes Projekt auf der Arbeit. Während oder spätestens nach der bewältigten Aufgabe stellen sich Glücksgefühle ein, die eine ganze Weile nachwirken.

Kritisch wird es, wenn wir uns keine Pause gönnen, der Eustress zu lange anhält und zum sogenannten „Distress“ wird. In diesem Fall geraten die Glückshormone, auch Endorphine genannt, in die Unterzahl und kommen nicht mehr gegen Stresshormone, wie beispielsweise Cortisol und Adrenalin, an. Dies kann körperliche und psychische Folgen, wie zum Beispiel Magenschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme, nach sich ziehen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Personen, die mindestens dreimal pro Woche Sport im Wasser treiben, eine geringere Anfälligkeit für Stress und Depressionen haben. Gerade wer einen besonders stressigen Job oder Alltag hat, sollte unbedingt regelmäßige Bewegung einbauen.

Zugegeben: nach einem harten Arbeitstag scheint es durchaus verlockender, den Tag auf der heimischen Couch ausklingen zu lassen anstatt zum Sport zu gehen, allerdings tun wir damit unserem Körper auf Dauer keinen Gefallen. Es lohnt sich auf jeden Fall, den inneren Schweinehund zu besiegen und sich aufzuraffen. Eine Studie, die von Sportwissenschaftlern der Universität Basel und einigen schwedischen Kollegen durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Sport gerade in Zeiten von erhöhtem Stressaufkommen ganz besonders wichtig ist und keinesfalls vernachlässigt werden sollte.

Durch Sport wird unser Körper zwar zunächst auch gestresst, allerdings folgt auf die körperliche Anstrengung eine Entspannungsphase, die sich beruhigend und stressreduzierend auf unsere Psyche auswirkt, da stimmungsaufhellende Botenstoffe ausgeschüttet werden.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass wir durch körperliche Anstrengungen beim Sport abgelenkt werden, auf diese Weise den Kopf frei bekommen und unseren Geist für neue Herausforderungen vorbereiten können. Dieser Effekt zeigt sich beim Schwimmen in besonderem Maße, da man im Wasser weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten ist und Außengeräusche weniger wahrnimmt.

Schwimmen wird von manchen sogar als eine Art Bewegungsmeditation bezeichnet, bei der man sich voll und ganz auf Schwimmtechnik, die Bewegung des Körpers und die eigene Atmung konzentrieren kann.

Wenn du bisher noch nicht aktiv Schwimmsport betrieben hast, aber nun motiviert bist damit anzufangen, raten wir dir, es am Anfang langsam angehen zu lassen und dich stetig zu steigern – schon 30 Minuten im Wasser sollten vor allem für die Psyche spürbare Ergebnisse erzielen. Viele Experten empfehlen für Anfänger ein Intervalltraining, zum Beispiel 50 Meter mit niedrigem Schwimmtempo zurückzulegen, eine kurze Pause zu machen und dann weiter zu schwimmen.

Was für erfahrene Schwimmer interessant sein könnte: für leistungsorientiertes Sportschwimmen sind kühlere Wassertemperaturen besser geeignet, da die bei der körperlichen Anstrengung produzierte Körperwärme auf diese Weise schneller an die Umgebung abgegeben werden kann – ideal geeignet sind hier 23 Grad, bei normalem Schwimmtempo werden ca. 26 Grad empfohlen.

Schwimmen macht intelligent

Neueste Studien zeigen, dass Ausdauersport bzw. regelmäßige Bewegung die Anzahl der Gehirnzellen erhöht und die Entstehung von neuen neuronalen Verknüpfungen fördert – vereinfacht ausgedrückt: Sport macht schlau! Das liegt unter anderem auch an der oben erwähnten Reduzierung von Stress, die mit dem Sport einhergeht: wenn wir unter psychischen Belastungen leiden, werden unser Denkvermögen und unsere kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt, da unser Körper sich im Krisenmodus befindet und sich vor allem auf wesentliche Funktionen konzentriert. Das bedeutet: je ausgeglichener und entspannter wir sind, desto mehr kann unser Verstand leisten, was uns zum Beispiel auch mehr Kreativität ermöglicht.

Ein weiterer Grund für die intelligenzfördernde Wirkung von Schwimmen ist, dass die Blutzirkulation im Kopf erhöht wird – dies fanden australische Sprachwissenschaftler der Universität von Western Australia in einer Studie heraus, die im American Journal of Physiology veröffentlicht wurde.

Hierfür ließ Howard Carter, der Leiter der Studie, neun junge Männer in ein leeres Schwimmbecken steigen, das im Anschluss mit Wasser gefüllt und wieder entleert wurde. Hierbei stellte er fest, dass die Durchblutung im Gehirn der Probanden deutlich höher war, wenn diese bis zur Brust im Wasser standen – zu diesem Zeitpunkt war die Blutversorgung der mittleren Hirnschlagader um 14 Prozent erhöht, in der hinteren immerhin um 9 Prozent. Beide Adern gehören zu den Hauptgefäßen des Gehirns, die für dessen Versorgung mit Sauerstoff, Glukose und weiteren Nährstoffen zuständig sind. Als das Wasser wieder aus dem Pool abgelassen wurde, konnten die gemessenen Effekte nicht mehr nachgewiesen werden.

Die Ergebnisse dieser Studie sind ein weiteres Indiz dafür, dass Wassersport anderen Sportarten an Land in einigen Bereichen überlegen ist.

Schwimmen steigert das Selbstbewusstsein

Auch das Selbstbewusstsein spielt eine große Rolle für unser psychisches Wohlbefinden. Eine Studie der australischen Universität Griffith hat jüngst herausgefunden, dass junge Schwimmer im Durchschnitt selbstbewusster sind als Gleichaltrige, die keinen Wassersport betreiben. Auch wenn die Ursachen hierfür noch nicht abschließend geklärt sind wird vermutet, dass dies daran liegt, dass Wasser ein für den Menschen von Natur aus unbekanntes Medium ist. Wenn wir uns regelmäßig darin bewegen, verlassen wir damit unsere Komfortzone bzw. erweitern sie, was sich wiederum positiv auf unser Selbstbewusstsein auswirkt.

Schwimmen fördert die Entwicklung von Kindern

Wissenschaftler des australischen Griffith Institute for Educational Research haben über einen Zeitraum von drei Jahren 7000 Kinder in Amerika und Australien im Alter von bis zu fünf Jahren untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass die Kinder, die schon sehr früh das Schwimmen gelernt haben, sich deutlich besser und schneller entwickelten als ihre Altersgenossen, die das Schwimmen noch nicht erlernt hatten.

Dies zeigt sich unter anderem daran, dass Meilensteine in der kindlichen Entwicklung früher erreicht wurden, beispielsweise das Schneiden von Papier mit einer Schere, das Zeichnen von Linien und Formen sowie Erzählen und Sprechen. Der sozioökonomische Hintergrund der Testgruppe spielte bei den Ergebnissen keine Rolle.

Schwimmen hält uns jung

Menschen suchen seit jeher nach einem Jungbrunnen, der unsere Jugend erhält – um ihn zu finden, müssen wir in den meisten Fällen gar nicht lange suchen, das nächste Schwimmbad kann diesen Zweck schon erfüllen, wenn wir es regelmäßig nutzen. Dies belegt eine Studie der Universität von Indiana, die herausgefunden hat, dass Personen, die regelmäßig schwimmen biologisch gesehen im Durchschnitt 20 Jahre jünger sind als ihre nicht-schwimmenden Altersgenossen.

Die Forscher vermuten, dass dies an den zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen liegt, die das Schwimmen mit sich bringt: positiven Einfluss auf den Blutdruck, einen niedrigen Cholesterinspiegel, die Stärkung des Herzens und des zentralen Nervensystems und die Förderung unserer kognitiven Fähigkeiten.

Tipps für das perfekte Schwimmerlebnis

Um deinen Besuch im Schwimmbad, am Badesee oder am Meer so angenehm wie möglich zu machen, haben wir zum Abschluss noch vier Tipps für dich:

  1. Nimm vor dem Schwimmen eine kleine Mahlzeit zu dir

Ca. 2 Stunden bevor du ins Wasser gehst, solltest du eine kleine Mahlzeit essen, die viele Kohlenhydrate enthält – gut geeignet sind zum Beispiel Nudeln, Kartoffeln oder Brot. So stellst du sicher, dass du während dem Sport mit ausreichend Nährstoffen versorgt bist und dein Kreislauf dich nicht hängen lässt. Aber Vorsicht: ein zu voller Magen entzieht deinem Organismus Blut, was sich negativ auf deine Leistung auswirken kann.

  1. Nimm genügend Flüssigkeit zu dir

Der Wasserdruck sorgt dafür, dass deine Nieren angeregt werden und dadurch vermehrt Wasser ausscheiden. Auch wenn es im Wasser nicht so sehr merkst, schwitzt du durch die Bewegung im Wasser und verlierst auch auf diese Weise Flüssigkeit. Deshalb solltest du nach einer Trainingseinheit deine Wasserspeicher wieder ausreichend auffüllen – am besten mit Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen auf Zimmertemperatur.

  1. Dusche dich nach dem Schwimmen ab

Dieser Tipp gilt vor allem für Schwimmbadbecken: da das Wasser hier in der Regel gechlort wird und das Chlor deiner Haut schaden kann, solltest du nach dem Schwimmbadbesuch auf jeden Fall so schnell wie möglich unter die Dusche gehen. Zur Körperreinigung sollten pH-neutrale Produkte verwendet werden und es ist zu empfehlen, die Haut anschließend mit einer rückfettenden Pflegelotion einzureiben.

  1. Verwende einen Powerbreather

Du wirst es nicht bereuen: die Atemtechnik ist beim Schwimmen – egal ob im Hobby oder Profibereich – genauso wichtig wie die Schwimmtechnik. Der Powerbreather wurde von Schwimmern für Schwimmer entwickelt, um die Atmung beim Sport zu erleichtern und zu perfektionieren sowie den Trainingseffekt zu maximieren.

Der speziell entwickelte Schwimmschnorchel trennt die Ein- und Ausatmung – über zwei Luftröhren, die links und rechts vom Mundstück verlaufen und spezielle Ventile enthalten, atmest du ein und über das Mundstück ins Wasser aus. Mit dem Powerbreather muss der Kopf nicht mehr zum Atmen gedreht werden, weshalb man sich voll und ganz auf seine Technik konzentrieren kann. Das macht vor allem das Kraulschwimmen kinderleicht. Aufgrund der neuartigen Technologie ist es so gut wie unmöglich, dass Wasser über den Schnorchel eindringt und in den Mund gelangt.

Teste jetzt!

Egal, wie alt du bist, ob du gerade erst mit dem Schwimmen anfängst oder diese Sportart schon länger betreibst – wir sind vom Powerbreather hundertprozentig überzeugt! Da wir uns sicher sind, dass du begeistert sein wirst,  kannst du den Powerbreather 90 Tage lang testen – solltest du in diesem Zeitraum nicht mit der Leistung zufrieden sein, bekommst du umgehend dein Geld zurück. Schau einfach mal  in unserem Shop vorbei und finde das passende Modell für dich.

Wir wünschen dir viel Spaß im Wasser – wenn du weitere Fragen zum Thema Schwimmen bzw. Schnorcheln hast freuen wir uns, von dir zu hören!